Reiselust der Deutschen ist ungebrochen

Die Kernaussage 31. Deutschen Tourismusanalyse der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen bestätigt die wachsende Faszination der Mehrheit der Deutschen für Urlaubsreisen. 2014 gaben die Bundesbürger durchschnittlich 1071 Euro für eine 12,1 Tage lange Urlaubsreise aus. Deutschland bleibt dabei wie in den Vorjahren das mit Abstand beliebteste Urlaubsziel für Rund 37 Prozent.

Schon der Gedanke an den bevorstehenden Urlaub trägt manchen Berufstätigen durch das Arbeitsleben. Viele Bundesbürger verbinden Urlaub mit Erholung, Sonne und Nichtstun. Andere Reisende suchen Kultur, neue Eindrücke oder exotischen Erfahrungen. In beiden Fällen bewegen sich die Deutschen in guter Gesellschaft.

Ein Ende des Reisebooms ist zwar nicht abzusehen, allerdings beeinflusst die demografische Entwicklung in Deutschland zunehmend auch die Rahmenbedingungen im Tourismus. "Weniger Kinder und Familien, dafür mehr Singles und kinderlose Paare prägen die Reisewelt", heißt es in der Auswertung der aktuellen Tourismusanalyse. Das Gesicht des typischen deutschen Touristen verändert sich. Der durchschnittliche Reisende wird immer älter und finanzkräftiger - und er macht mittlerweile häufiger Urlaub als noch vor zehn Jahren. Noch stärker als der rückläufige Trend bei Kindern und Familien wirkt sich derzeit die älter werdende Bevölkerung auf die Branche aus.

 

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